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Pressestimmen / Reviews

Wow, ich bin ehrlich gesagt einfach nur erschlagen von der Schönheit dieser Musik! VEAGAZ bieten den perfekten Soundtrack zu verwackelten Bildern, die man im Halbschlaf durch die verschmierte Windschutzscheibe wahrnimmt. Mattes Licht, grelle, unlesbare Reklametafeln, verbrauchte Gesichter und ziellos umherirrende Menschen. Gestrandet im Nirgendwo. Gebroche Herzen. Liebeslieder ohne Reue. (10/10 Punkte)(OX)

Man braucht sich also auch in Zeiten klammer Plattenfirmen kaum sorgen zu machen um den Indie-Standort Deutschland, wenn auch künftig so kreative Kapellen wie Veagaz aus dem Boden sprießen. (Eclipsed)

VEAGAZ schreiben ganz sicher keine Songs für die frohen Momente des Lebens. Das wollen sie auch gar nicht. Ihre Stücke sind für jene Stunden gedacht, in denen die Tagesform immer weiter nachlässt und man sich in Sphären geistiger oder körperlicher Erschöpfung befindet. Die Musiker wissen ganz genau, welche Wirkung sie mit ihren Tracks hervorrufen wollen. Unaufdringliche, jedoch fesselnde Stücke sind zu hören, die man durchaus als “New Suburban White Trash Soul Music“ bezeichnen kann. Vieles wird angedeutet und nur wenig ausgesprochen. Der ideale Soundtrack für loungige Whiskey-Bars. (Legacy)

Epische Bässe, schneidende Gitarren zu einem mächtigen, düsteren Sound und dramatischer Wüstenromantik nähern sich den Sounds der Stooges und dem 90er Grunge. Den Screaming Trees nicht unähnlich, imponiert das zweite Album des Trios Veagaz mit einer kraftvollen Dramaturgie. 12 Songs – ein Soundtrack für die Nacht. Klasse! (Westzeit)

Diese Platte beweist, dass düstere und harte Rockmusik ohne Soli noch nicht tot ist (Intro)

Das Album mit dem so dermaßen sperrigen Namen bietet grandiose Gitarrenmucke mit langgezogenen, verzerrten Wellen, dunkel, treibend und eine Stimme, die düster-melancholisch-depressiv die Musik mitzieht, sie prägt und immer wenige Zentimeter über dem klingenden Asphalt liegt. (Obliveon)

Eine rundum gelungene Scheibe (nicht nur) für die Zeit nach Mitternacht und für alle Freunde von Nick Cave, Madrugada, 16 Horsepower oder The Gun Club. Wie schön, dass sie wieder da sind, die Jungs von Veagaz. (Home of Rock)

Manche Alben sind wie eine Wanne – man legt sie ein und möchte ein Vollbad nehmen. „New Suburban White Trash Soul Music“ gehört dazu. Zwischen melodramatischer Bedächtigkeit und moderater Härte nehmen uns VEAGAZ mit auf eine abenteuerliche Reise durch die Nacht, am Straßenrand grüßen Nick Cave, Louis Tillett, der Untergrund ist aus Samt, die Türen stehen sperrangelweit offen, um den Geist Leonard Cohens durch die Räume schweben zu lassen. (Nocturnalhall)

Wer sich aus seiner sorgsam gepflegten Melancholie lange genug losreißen kann, um "New Suburban White Trash Soul Music" in seinen Besitz zu bringen, wird daran seine Freude haben. (Metal Inside)

Düster geht es zu, rotweinschwer, whiskeyverschleiert und rauchverwabert. Die schwermütigen, paranoiden Stücke von Madrugada lassen grüßen. Nick Cave sitzt am Tisch gegenüber, verschmitzt in sich gekehrt. Quentin Tarantino würde sich wohl fühlen in der verrauchten Kellerkneipe nachts um vier, in der „New Suburban White Trash Soul Music“ wohl seine Heimat hat. Für einsame, schwermütige Stunden sicherlich genau das richtige - auch weil es einen nicht allein lässt mit der Schwere einer Melodie sondern mit Riffs und anderen Spielereien doch immer wieder kleine Höhepunkte in den Tiefen schafft. Richtig schön! (Sellfish)

Der Name Veagaz lässt allerlei Assoziationen aufkommen. Am ehesten wohl die zu der großen, bunten Stadt in Nevada. Wer nun allerdings Glamrock oder andere hochklassige Popproduktionen erwartet, der liegt hier falsch. Was hier geboten wird, ist allenfalls Las Vegas bei Nacht, ohne Strom. Nicht unplugged, sondern dunkel. Im Hintergrund steht dabei eine Band, die diesen Eindruck unterstützt und die Lieder wahrlich über die Rille trägt. Melancholie prägt das Bild und man verliert sich augenblicklich in den wohlwollenden Klängen dieses Albums mit dem sperrigen Namen "New Suburban White Trash Soul Music". Fazit: Es wäre den anderen Songs gegenüber unfair, Einzelbeispiele für die Genialität des Albums heraus zu picken, weshalb es beim allgemeinen Gesamtüberblick bleibt. "New Surburban White Trash Soul Music" ist ein überraschend gutes Album für eine bei dieser Qualität überraschend unbekannte Band. (The Pit)

"New Suburban White Trash Soul Music" besteht permanent aus diesen Stimmungen zwischen, verzweifelt, depressiv und von seltenen, dafür umso plötzlicheren Aggressionen angetrieben. So anstrengend das auch sein mag, so intensiv wirkt es, wenn man sich darauf einlässt. Da kriecht die Kälte mit jedem Takt tiefer unter die Haut und die Trostlosigkeit überdeckt jeden anderen Eindruck. Jedenfalls ist danach eines gewiss: Die Schönheit steckt irgendwie auch in der Trostlosigkeit. (Triggerfish)

Sehr schöne leicht wavige Musik, die ihre Inspirationen aus vielen Quellen bezieht. Die "neue Vorstadt-Prekariats-Soul Musik" ist bester Rock-Pop mit schönen Melodien, eine Spur schwelgerisch, eine Brise melancholisch-romantisch. Wer z.B. die Editors, Radiohead, Nick Cave oder Interpol mag, macht mit dieser Platte garantiert nichts falsch. Sehr englisch das Ganze ist aber Made in Germany. (Club Debil)

Es gibt diese Tage, an denen man irgendwie so völlig keinen Bock mehr auf die Musik hat, die man sonst so hört. In diesen Momenten braucht man etwas anderes. Eine andere Droge, die man sonst nicht nimmt. Das kann dann sowas wie Leonard Cohen, Sixteen Horsepower, Led Zeppelin oder eben VEAGAZ sein. Alle zwölf Songs sind kleine Perlen, die jede für sich auf eine andere Art und Weise glänzen. Der eine oder andere Song würde auch in einem Tarantino-Streifen eine gute Figur machen. Gekrönt von der tollen, charismatischen Stimme von Sänger Tom Schindler haben wir es hier mit einem absolut empfehlenswerten Kleinod zu tun, das beweist, dass es auch Musik aus Deutschland gibt, die absolut international klingt und sich vor keiner Konkurrenz zu verstecken braucht. (Scarred for Life)

Ich stelle mir VEAGAZ in einem kleinen stickigen Liveclub als letzte Band der Nacht kurz vor Sonnenaufgang vor, wenn nur noch eine Handvoll Leute da ist und das letzte Bier am Tresen trinkt. Bleierne Schwere liegt über der Szenerie und VEAGAZ entlassen das Publikum ins Morgengrauen. (Back Again)

Melancholie und eine gewisse Düsternis hängt über den Songs und der Produktion. Aber auch Härte und Kompromisslosigkeit. Eine beeindruckende Platte, wahrlich. (Twang Tone)

Bei dem Namen "Veagaz" werden viele von Euch wohl an die bunt schillernde Stadt Las Vegas denken. Aber mit bunt schillernder Musik haben wir es hier absolut nicht zu tun. Das perfekte Album für die melancholischen Momente des Lebens. Wenn man den ganzen tag nur im Bett liegen möchte und keine Lust hat, auch nur einen Finger krumm zu machen. (Venue Music)

VEAGAZ machen keine lustige Tanzmusik, sondern verstehen es eher, die dunklen Seiten des Lebens musikalisch auf den Punkt zu bringen. Und so schleppen sich auch die Veagaz-Stücke durch die Nacht auf die nicht gerade sonnige Seite des Lebens. Perfekter Soundtrack, wenn man nach durchfeierter Nacht allein zu Hause ankommt. (Gothmund)

Musikalisch melancholisch ausgelegt, düster, leicht dreckig - und stets fesselnd. Veagaz wandeln gekonnt auf Wegen, die sonst von der Ausnahmeband 16 HORSEPOWER beschritten werden. Nein, lustig ist die Musik von Veagaz nicht, aber trotz der Schwere haftet ihr eine gewisse Leichtfüßigkeit an und die kredenzte Atmosphäre wächst mit jedem Hördurchgang und je später man mit diesen Klängen in die Nacht reist. (Vampster)

Ihr wisst schon was ich meine. Wenn man keine Lust mehr auf bretternde Gitarren oder fröhliche Melodien hat. Wenn man einfach Abends auf dem Balkon sitzen will, eine Hand am Bier, die andere am Öffner, die Gedanken drehen sich um die ruhigen Momente des Lebens, wenn eher Sixteen Horsepower oder Nick Cave durch die Anlage fließt, dann ist man bereit für Veagaz aus Hameln. Ihr zweites Album würde wunderbar in eine Barszene von Tarantino passen. Die Stimme von Tom Schindler hat das gewisse Etwas, welches einem bekannt vorkommt, aber nicht einfällt woher man es kennt. Wunderbar unaufdringlich intensiv. Die Musik an den richtigen Stellen eindringlich ohne aufdringlich zu sein. (Popkiller)

In der kakteenüberwucherten Weite rund um Hameln entsteht ein wunderbar lässiger Rocksound mit erdigen Grooves, die man nicht erzwingen kann, sondern in sich tragen muss. Madrugada aus dem hohen Norden zu ihren besten Zeiten sind immer noch ein Fixpunkt, mit dem sich Veagaz zurecht gerne vergleichen lassen, denn man teilt sich mit ihnen das Gespür für subtile Melancholie. Songs wie „Deep in the middle of nowhere“, das erst später folgende, aber nahtlos anschliessende „Nobody knows this is nowhere“ und „Chrome Gene“ verkörpern das, was ich damit meine. Und nicht nur „Life is just a long Time to get weary“ umweht der Geist großer alter Songwriter wie Bob Dylan oder Tom Waits. (Metalspheres)

Veagaz fahren über weite Strecken eine ganz entspannte, sehr ruhige, dunkle Schiene, brechen aber auch immer wieder aus diesem Korsett aus, um einen Exkurs in die Roadmoviesoundtrackbotanik zu unternehmen. (Pandaimonix)

Tolle instrumentale Arrangements, die mal bedächtig wie in „Space Girl“ sind, dann wieder rockig und düster wie in „Lord, I Can Hear You Singing“ überzeugen und fesseln bis alle Songs des Albums ausgeklungen sind. Ein musikalisches Zitat jagt das nächste und somit ist „New Suburban White Trash Soul Music“ ein zeitloses Album, welches besonders die betagteren Hörer schätzen werden, aber auch junge Hörer mit reifem Musikgeschmack, werden von VEAGAZ begeistert sein. Einfach atemberaubend! (With Love)

Man braucht nicht immer einen Major-Deal und einen unglaublich teuren Support, um vernünftige Musik zu hören. Dies ist gute alte Drei-Komponenten-Musik und sogar vielleicht ein Ansporn dafür, was man mit drei Mann und drei Instrumenten alles auf die Beine stellen kann. Veagaz ist, wie sie selber sagen, in keine richtige Schublade reinzustecken und dem Mainstream wird nebenbei der ausgetreckte Mittelfinger gezeigt. Revolution fängt nun mal ganz von unten an... (Mindbreed)

An ihren Konturen kann man schon erkennen, dass die Jungs etwas rauer und verlebter aussehen, als so manch andere Rockband. Und so klingen sie dann auch auf ihrem zweiten Longplayer, dessen Titel „New Suburban White Trash Soul Music“ eigentlich ziemlich gut umschreibt, was die Musik von Veagaz ausmacht. Anhand der Namen ist klar, dass diese Combo aus unseren Breitengraden stammt. Wenn man sich aber ihren so nach Staub und Highway und Benzin anhörenden Sound anhört, kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen, dass hier eine deutsche Band am Werk ist. Das zweite Album könnte vielleicht der Durchbruch sein und Veagaz die allgemeine Akzeptanz bringen. (Elektrauma)


Wenn Mann eine schöne Frau elegant mit cooler Gelassenheit rumkriegen will, sollte er mit ihr in eine kleine verrauchte Rockkneipe gehen und den DJ bitten, diese CD laufen zu lassen, der Erfolg ist ihm sicher.

(Ram Tat Ta)

VEAGAZ - "new suburban white trash soul music" (Radar Music) Was für ein Tag könnte sich zum besprechen dieser CD besser eignen, als der heutige! Draussen lässt der Wind die Bäume biegen, der Regen klatscht gegen meine Fenster und der Himmel ist grau zugezogen. Da passt VEAGAZ wie Faust aufs Auge. Tiefe Bassläufe, schleppende düstere Moll- Akkorde unterstrichen mit der tiefen Stimme des Sängers, die teils an einen NICK CAVE erinnert. Sollte der Titel auch abschrecken und nach übelstem Gefrickel wirken, hier wird recht schlichter aber gut produzierter Rock geboten. Trostlosigkeit kann manchmal so schön sein. An solchen Tagen wie heute holt man sich ein Glas Wein, lehnt sich in seinem Sofa zurück und lässt diese Klänge auf sich einprasseln. (useless fanzine)

Rock, Stoner Rock, Terrentino, das sind die Begriffe, die die Songs auf dieser CD am besten beschreiben. Denn auch wenn eine verzerrte Rockgitarre in den Songs eingesetzt wird, hat die akkustische Gitarre meist das Sagen. Und so entsteht eine Rock Mischung, die am ehesten noch an die Filmmusik von Quentin Terrentino Filme erinnert auch wenn es hier braver zur Sache geht und bei weitem nicht so "schräg", wie Tito & Tarantula. Nicht schlecht, aber man muß in der richtigen Stimmung dafür sein. (8/10) (music-discovery)

Melodic and intellectual is what you may call this. If you want to think about your day, and what you have not done, you should listen to this album, as it supports those moments quite well.

You may positively mention the short songs, coming to the point quite quick and thus never being boring. Sometimes aggressive, sometimes depressive, but always intense. They never become
boring.

Much talking, short message: New Suburban White Trash Soul Music displays exactly the sound of this album, and although strange and a bit hard to describe, this is worth a look for sure! (poisonfree.com)